Konventionell - so, wie es schon tausend Andere lernten! Genauere Erklärung dazu: siehe Beschreibung unten bei Klassische Ausbildung ! Im Anschluss an einen unserer Grundkurse werden zur sicheren Bedienung und Steuerung des Fallschirmes noch 4 weitere Sprünge mit automatischer Auslösung durchgeführt. Dabei lernt der Schüler durch Betätigung einer Griff-Attrappe das korrekte Öffnen des Hauptfallschirms von Hand. Ab dem 8. Sprung öffnet der Schüler dann den Schirm - wie vorher geübt - selbständig. In den nächsten Sprüngen werden dann Schritt für Schritt die Absprunghöhen bis auf ca. 3.700 Meter erhöht, um den stabilen Freifall, Drehungen, Vorwärtsfahrt und Salti zu üben und zu festigen. In diesem Ausbildungsprogramm sind die Kosten bis zum 32. Sprung enthalten.
Klassische Ausbildung / Static Line ( Textauszug DFV ) Die ursprüngliche und klassische Form der Ausbildung zum Fallschirmspringen wird heutzutage als "konventionell" bezeichnet. Sie gliedert sich in zwei große Abschnitte, die "Automatik"- und die Freifallausbildung. Während der Automatikschulung werden die Sprünge aus Höhen zwischen 1.000 bis 1.500 Metern durchgeführt. Der Springer ist dabei mit seinem Fallschirm durch eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden. Beim Verlassen des Flugzeuges streckt sich die Leine und zieht den Fallschirm aus seiner Verpackung. Der Öffnungsvorgang des Schirmes ist damit eingeleitet. Die Verbindung zwischen Springer und Flugzeug wird getrennt, sobald sich der Fallschirm mit Luft zu füllen beginnt. Der Springer hängt dann sofort an der geöffneten Fallschirmkappe. Die Sprünge mit automatischer Auslösung dienen dem Erlernen einer korrekten Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom. Bevor der Springer ohne Aufziehleine springen darf und die Öffnung seines Schirmes selbst per Hand auslöst, muss er mindestens sechs automatische Sprünge erfolgreich absolviert haben. Wurde dabei das eigenständige Ziehen des Aufziehgriffes demonstriert, kann er mit der Freifallausbildung fortsetzen. Beim ersten Sprung fällt der Springer eine bis drei Sekunden frei bevor er selbständig den Fallschirm öffnet. Mit zunehmender Sicherheit und Erfahrung wird die Absprunghöhe bis auf 4.000 Meter gesteigert, die Freifallzeit auf bis zu 60 Sekunden erhöht. Während der einzelnen Ausbildungssprünge erlernt der Springer verschiedene kontrollierte Bewegungen wie Drehungen, Rollen oder Salti im freien Fall sicher durchzuführen. Das Erreichen dieses Ziels und die dafür erforderliche Sprunganzahl sind individuell sehr unterschiedlich. Mindestens 23 Sprünge mit manueller Auslösung sind erforderlich, bis ein Schüler die Prüfungsreife erlangt.
Ausbildungsvoraussetzungen - Mindestalter 14 Jahre - Bei Minderjährigen die amtlich beglaubigte Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters - Tauglichkeitsattest eines Sport- oder Hausarztes - Lichtbildausweis (Personalausweis o. Reisepass) - Nachweis über Teilnahme an 1.-Hilfe-Kurs - 2 Passbilder
Mit der intensiven AFF-Methode ein schneller zur Prüfung.
Beschleunigte Freifallausbildung / AFF ( Textauszug DFV) Der englische Name dieser Ausbildungsmethode bedeutet soviel wie "beschleunigte Freifallausbildung". Damit wird die zur Zeit fortschrittlichste und effektivste Ausbildungsmethode im Fallschirmsport umschrieben. Das zu erreichende Ausbildungsziel, kontrollierter und langer freier Fall, wird dabei nicht ans Ende des Lernprozesses, sondern gleich an den Anfang gestellt. Absprünge mit automatischer Auslösung oder kurzen Freifallzeiten entfallen. Die AFF-Ausbildung gliedert sich in 7 aufeinander abgestimmte Leistungsstufen (Level), die im Idealfall in 7 Sprüngen absolviert werden können. Jeder Level baut dabei inhaltlich auf dem vorhergehenden auf. Beim ersten Sprung halten zwei AFF-Lehrer den Schüler vom Verlassen des Flugzeuges bis zur Fallschirmöffnung fest. Neben der Gewöhnung des Sprungschülers an den freien Fall geht es hier bereits um die Durchführung eines Lernprogrammes innerhalb der etwa 40 bis 50 Sekunden dauernden Freifallphase. Richtige Körperhaltung, ständige Kontrolle der eigenen Höhe, Blickkontakt zu den Lehrern, Scheingriffübungen und das Öffnen des Fallschirmes in 1.500 Metern Höhe auf Zeichen der Lehrer sind die Aufgaben dieses ersten Sprunges. Von Sprung zu Sprung werden das Lernprogramm und die Anforderungen an den Schüler gesteigert. Bereits beim dritten Level wird der Schüler von seinen Lehrern vollständig losgelassen. Sie fliegen allerdings in unmittelbarer Nähe neben ihm, um jederzeit helfend eingreifen zu können, falls dies erforderlich wird. Jeder Level muss zufriedenstellend absolviert werden, bevor die nächste Stufe begonnen werden kann. Wird das Ausbildungsziel in einem bestimmten Sprung nicht erreicht, muss er wiederholt werden. Begleiten während der ersten drei Level noch zwei Lehrer den AFF-Schüler im freien Fall, ermöglicht es der erreichte Leistungstand bei Level 4, dass nur noch ein Lehrer mitspringt. Nach dem gemeinsamen Absprung, bei dem der Schüler zunächst noch vom Lehrer festgehalten wird, gibt dieser ihn frei, damit das Programm mit kontrollierten Drehungen beginnen kann. Beim siebenten und letzten Level muss der Schüler schließlich seine erlernten Fähigkeiten zusammengefasst in einem Sprung zeigen. Ist er dabei erfolgreich, hat er das Ziel, selbständig frei fallen und allein weiterspringen zu können, erreicht. Bei entsprechendem Talent des AFF-Schülers kann dies bedeuten, dass er bereits nach nur 7 Sprüngen ohne Lehrer und ganz allein den freien Fall sicher genießen kann. Guten Rahmenbedingungen wie Wetter und ausreichende Flugzeugkapazität, verbunden mit entsprechendem Talent des Schülers ermöglichen es, das AFF-Programm innerhalb weniger Tage zu absolvieren. Schneller lässt sich Fallschirmspringen nicht erlernen. Ein AFF-Kurs ist wegen seiner intensiven individuellen Betreuung die kostenaufwendigste Form der Ausbildung. Langfristig gesehen zahlt sich die Investition jedoch aus, da viele kleinere Lernschritte wie bei der konventionellen Freifallausbildung, die ebenfalls mit Kosten verbunden sind, umgangen werden.
Prüfung und Lizenz - Voraussetzung: mindestens 23 Freifallsprünge - Theorie: Multiple Choice Test - Praxis: 2 Sprünge aus 1.200 und mind. 3.000 Metern - Lizenz unbefristet gültig
AFF in der effektivsten Form : der Blockausbildung, wird unter dem Artikel : Lizenzausbildung Ausland (siehe Artikel: "Reisebeschreibung Fallschirmsprungausbildung in Spanien") etwas ausführlicher erklärt.
Dieses Jahr AFF auser in den USA auch in Spanien möglich- dazu siehe ebenfalls unter dem Artikel : Lizenzausbildung Ausland
NEU: Komplettausbildung in ca.10-14 Tagen im November 2008 und Januar und Februar/Maerz 2009 = USA, Arizona nähere Infos unter Wintercamp- Arizona - oder direckt bei uns erfragen: 0171 / 5128688 !!!!! Preisvorteile !!!!!!
Ausbildung Konventionell: 2.266,00 € (enthalten sind bereits die neuen Zusatzausbildungsprogramme aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, die seit 01.05.2003 in Kraft sind) ! Konventionelle Ausbildung bei vorangegangenem Grundkurs (im Preis inbegriffen) inkl. 4 Absprünge mit automatischer Schirmöffnung und 20 Freifallsprüngen, sowie einem niedrigen und einem hohen Prüfungssprung.
Ausbildung AFF: 1499,00 € im Wintercamp USA - Arizona oder Spanien / Portugal - beinhaltet alle 7 Levels ohne Reisekosten. Näheresunter dem Artikel: "PRO SKY AUSBILDUNGS-TOUR 2008-2009" unter Ausbildung Ausland - Arizona)
Enthalten sind in Mainbullau bereits die neuen Zusatz-Ausbildungsprogramme aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, die seit 01.05.2003 in Kraft sind!
Komplettausbildung mit 23 Freifallsprüngen, davon die ersten Sprünge zusammen mit einem bzw. zwei Begleitsprunglehrern für 7 Levelsprünge nach der AFF- Methode, sowie einem niedrigen und einem hohen Prüfungssprung.
Im Preis des Ausbildungsprogramm sind bereits enthalten:
- alle Kosten für Theorieunterrichte und praktische Bodenausbildung durch alle Übungsleiter;
- Kosten für Lehrgangsmaterial, Schirm- und Ausrüstungsmiete, Verwaltung und Versicherungen;
- Nutzung aller Einrichtungen des Sprungzentrums und des Flugplatzes;
- die Kosten Deines ersten Sprungbuches;
- Gebühren und Beiträge im Gesamtwert von über 500,00 € für:
Prüfergebühren für die theoretische und praktische Prüfung; Gebühren des Verbandes für die Ausstellung der Lizenz sowie Mitgliedsbeiträge der Fachverbände; Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag für´s erste Kalenderjahr der Ausbildung im Fallschirmsportclub Odenwald e.V.;
Eventuell entstehende Nebenkosten: Über die Prüfungsreife entscheidet der Ausbildungsleiter. Sofern weitere Übungssprünge vor der Prüfung gebraucht werden, kostet jedes Sprungticket inkl. obigen Leistungen 40,00 €. Sofern ein AFF-Levelsprung zu wiederholen ist, 130,00 € bzw.160,00 €. |
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